Luftbefeuchter und meine geliebte PET-Flasche

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Ich hatte vorhin fast ein bisschen Pipi in den Augen als ich die Tür zum Badezimmer meines Hotelszimmers aufmachte: eine Badewanne!
Ich weiß, ich bin ein Weichei, ich habe sofort heißes Wasser eingelassen, die Musik auf dem iPad aufgedreht und eine gefühlte Ewigkeit in der Wanne gelegen.

Der Tag heute morgen hat nach einer eher schlechten Nacht mit einem fürstlichen Frühstück begonnen, der Titel für das beste Frühstück wird wohl an das Centralhotel in Offenburg gehen. Den Titel für den besten Schlaf aber, wird es definitiv nicht bekommen. Die gesamte Nacht horte mein einTropfen auf der gegenüberliegenden Baustelle, die Tropfen müssen auf einen großen Resonanzkörper aus großer Höhe gefallen sein. Zum Glück wurde der nervige Ton durch Bauarbeiter um 6Uhr morgens unterbrochen. Hier sei als weiterführende Lektüre die Folge Rhetorik am Bau von Stenkelfeld zu empfehlen, es war unglaublich, und so ein Raupenbagger ist auch beeindruckend laut.

Die Fahrt selber wär sehr schön, das Wetter war perfekt und die Landschaft wurde immer schöner. Was zu der Schönheit der Tour beitrug war ihre Kürze, 71km waren in kurzer Zeit zurückgelegt und ich hatte heute Zeit, die Stadt mir mal ein bisschen anzuschauen. Freiburg wird wohl den Titel der schönsten deutschen Stadt der Tour bekommen (man muss da ja differenzieren 😉
Vorhin war ich auf einen Kaffee bei Annemarie und Marcus und gleich treffen wir uns im Augustiner zum CL gucken. Ob ich die zweite Halbzeit erleben werde, bezweifle ich, könnte ich doch jetzt schon schlafen.

Das Thema Rückfahrt stand heute abend auch im Fokus, fahre ich mit dem Nachtzug oder suche ich mir ein teueres Hotel in Basel oder Weil und fahre dann am Donnerstag.

Eigentlich habe ich keine Lust mehr auf Hotels und will nur nach Hause; die Meinungen zum Nachtzug sind aber eher negativ.
Wird wohl auf ein Spontanentscheidung morgen abend hinauslaufen.

An dieser Stelle möchte ich kurz innehalten. Auf Höhe Emmedingen (oder wie auch immer das Kff hieß) hat mich heute meine PET-Flasche verabschiedet. Gekauft habe ichnsienin Nienburg an einer Tankstelle und sie diente mr immer als Wassertank, mit der ich meine Wasserflaschenvorne befüllen konnte. Alle 10km flog sie vom Gepäckträger, da ich keine Möglichkeit fand, sie wirkungsvoll zu fixieren. Sie hat sämtliche Mittelgebirge mit mir … schnüff … durchgemacht, nur der letzte Sturz heute morgen war zuviel für sie, sie ist dahingeschieden.

Schweigeminute

Ach ja: Jemand auf der Suche nach einem Luftbefeuchter? Abgestellt an einem Baum an der Dreisam … Nur für Selbstabholer!

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