Apfelkuchen und Natriumglutamat

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What a day!

Im Verlaufe der letzten Tage hatten wir das Thema Entwürdigend ja schon mal. Die letzte Nacht war er traurige aber auch amüsante Höhepunkt. Ich habe mir bei Schleck eine Billigtischdecke u d bei Edeka Quark gekauft. Daraus habe ich mir dann Wickel gebastelt, und diese um meinen Hals und meine Achillesfersen gebunden.
Resultat: Dem Hals ging es heute morgen deutlich besser … dafür kann ich den Geruch von Quark nicht mehr ertragen. Den Achillesfersen ging es heute morgen auch besser, zum Abend haben sie aber nachgelassen. Abschliessend zu diesem Thema sei gesagt, dass bröckliger Quark morgens nicht lecker aussieht und auch sehr schwer abwaschbar ist 😉

So genug der hausfraulichen Tipps.

Die Fahrt heute war klasse. Ich habe zwar nicht den verlorenen Tag wettgemacht, aber der freie Tag hat wahre Wunder bewirkt. Die Selbstgespräche auf dem Rad waren positiver und die Stimmung deutlich aufgehellt.
Ich habe den Sattel tiergestellt und die Fußposition verändert. Resultat: Die Knie haben das honoriert und die Achillesfersen taent auf dem Rad nicht weh.
Marburg und Gießen flogen nur so an mir vorbei, erst dienStrecke nach Bad Nauheim wurde kräftezerrend. Aber in diesem Ort konnte ich beim besten Willen nicht übernachten. Spießig, teuer und veraltet.
Fünf Kilometer weiter liegt Friedberg und hier bin ich fündig geworden; in wdem hiesigen Garni bin untergekommen und habe dort erst mal geduscht und ich aufs Bett gelegt. Die Lust sich aufzuraffen, um in der Stadt was essen zu gehen war gen Null. Ich hatte schon den Flyer des lokalen Pizzaservice in der Hand, da habe ich dann doch aufgerafft … und diese Entschiedung sollte schlussendlich belohnt werden.
Neben der Nahrungsaufnahme wollte ich auch einen Laden finden, in dem das Spiel meiner Jungs übertrage wird. Das aber sollte sich als unmöglich herausstellen. Die Kneipen, die das Spiel zeigten, hatten kein Essen, ich brauchte aber dringend was in den Magen. Ich irrte also durch die Straßen Friedbergs und fand und fand nichts. Schlussendlichnhabe ich mich dann für einen chinesischen Fastfood-Laden entschieden.
Dazu musss man jetzt folgendes Wissen:

– ich hasse den natriumglutamatverseuchten chinesischen Fraß
– in dem Laden wurde das Spiel nicht gezeigt

Ich war aber mittlerweile so hungrig, dass mir das dann alles egal war. Bei dem Studium der elend langen Karte kam ich dann mit einem anderen Gast ins Gespräch und es entwickelte sich ein langes und sehr nettes Gespräch.

Unterm Strich war das also ein mehr als gelungener Abend.

Ich muss das leider etwas einschränken: Wir verlieren mal wied und noch schlimmer, ein “Fan” hat einen vollen Bierbecher an den Hunterkopf des Achiris geworfen. Soviel zum “anderen” Verein … Ach ja und zwei Rote Karten haben wir zudem kassiert.

Gute Nacht

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This post is part of the thread: Radtour 2011 – Eckel – Basel – an ongoing story on this site. View the thread timeline for more context on this post.

  3 comments for “Apfelkuchen und Natriumglutamat

  1. Anja
    2. April 2011 at 08:59

    So, jetzt probiere ich es noch mal. Werde jawohl diese Technik bezwingen können:-)
    Ich wünsche dir einen tollen Tag mein Schatz! Und dass dein alter, gebeutelter Körper
    weiter durchhält:-) Übrigens: Wenn das Fahrradschild mit dem Wörtchen Ende nicht im
    Vordergrund des Fotos zu sehen wäre, könnte ich fast glauben, du bist in Amiland…
    Dicken Kuss!

  2. J.Riedel
    2. April 2011 at 09:37

    Hallo, Mark!
    Mit Pauli wars das wohl. Ich denke gute Gewinnspiele in der 2. sind dann besser.
    Du hast jetzt wohl die Hälfte geschafft, sehr schön.
    Sei weiterhin vorsichtig mit Deiner Gesundheit.
    LG M.a.D

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