Die Idee und erste Pläne

Seit ein paar Jahren habe ich die Idee, mir einfach das Fahrrad zu schnappen, und gen Süden zu fahren … eine Woche mal fahren und schauen, wo man landet. Aber wie es immer so ist, ich möchte mal sowas machen, finde aber den richtigen Zeitpunkt nicht. Irgendwas ist ja immer. Beim genauen Drübernachdenken ist mir dann aber auch aufgefallen, dass das einfach “nach Süden fahren” nicht wirklich sinnvoll ist; die Kasseler Berge und einige andere Erhebungen auf dem Weg sind nicht gerade einladend und ich will ja auch nicht eine Etappe der Tour de France nachfahren.

Anfang Februar hatte ich dann zwei mögliche Termine festgelegt, an denen es passen würde … ich muss dazu sagen, dass sich die anfängliche Woche zwischenzeitlich auf knapp zwei Wochen erhöht hat. Meine Regierung möchte, dass ich schnellstmöglich losfahre, da sie befürchtet, dass es mit fortschreitender Zeit immer mehr wird 🙂

Erster möglicher Starttermin ist der 27. oder 28.3. … hängt ein bisschen vom Wetter ab … und was ich nicht beachtet habe, von Samstag auf Sonntag wird die Zeit umgestellt. Fahre ich am Sonntag also um 8 Uhr los, ist es gefühlt erst 7 Uhr. Zudem können noch andere Faktoren dazu führen, dass ich nicht losfahren kann.

Strecke:

Dank der ADFC-Seite und dem dort gehosteten Routenplaner habe ich die letzten Woche eine Route ausgearbeitet. Folgendes sollte man dabei beachten:

  1. Informiere dich schon vorher über die Übernachtungsmöglichkeiten, sonst pennt man im Extremfall im Bushaltehäuschen oder in einer sündhaft teueren Edelabsteige
  2. Nehme grundsätzlich Fahrradwege, die auch als solche ausgezeichnet sind. Bei einer Teiletappe einer Radtour mussten wir von Kiel nach Plön fahren, wäre man nach den Verkehrsschildern gegangen, wären wir ständig auf Bundesstraßen oder Autobahnen geleitet worden.
  3. Versuche Radwege zu nehmen, die an Flüssen entlanggehen. Flüsse fließen nie steil bergauf, so dass die Wege grundsätzlich ebener sind.
  4. Der direkte Weg ist selten der einfache Weg.
  5. Sei realistisch was die Tagesleistung betrifft. Klar kann man an einem Tag 150 – 200km zurücklegen … fragt sich nur, was der Körper am nächsten Tag nach noch schafft. Aktuell gehe ich von 100km pro Tag aus; wohlgemerkt es handelt sich hierbei um einen Schnitt. Anmanchen Tagen dürfte die M;otivation recht gering sein, so dass dort vielleicht nur 80km möglich sind.
  6. Ab und an sollte man auch Orte durchfahren; hier kann man sich mit Essen und Getränken eindecken.

Viele der Punkte oben lassen mit dem Routenplaner vom ADFC abfragen. Will man die Route exportieren, muss man pro KM 2Cent bezahlen. Das ist überschaubar.

ADFC Tourenportal

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