wtf??? … wieso? … och nö!? … und was ist das jetzt?

So ähnlich (nur leicht redigiert) hörten sich meine ersten Kommentare an, nach dem ich das Migrationsplugin von Lightroom für Aperture-Bibliotheken genutzt habe.
Die Bilder kamen zwar (fast) alle drüben an, aber einiges hat mich ratlos zurückgelassen … was aber vielleicht ganz bestimmt u.a. mit der miserablen “User experience” von Lightroom zu tun hat … aber ich springen mal wieder mit den Themen.

Ich versuche mal, von vorne und dann chronologisch vorzugehen. Irgendwann im Sommer/Herbst letzten Jahres (2014) teilte Apple mit, dass Aperture abgekündigt ist … sie haben es netter ausgedrückt, aber am Ende heißt es, dass keine Energie mehr in das Produkt gesteckt wird, stattdessen will man in ein weichgespültes und kastriertes Massenconsumerprodukt seinen Fokus setzen. Anstelle von Apple kann ich das absolut verstehen, für mich als Nutzer von zwei Kameras im Bereich RAW-Fotografie (Canon 40d sowie meine geliebte Panasonic Lumix LX3), der gerne mal die Möglichkeiten der Nachbearbeitung ausnutzt, bedeutete es aber, sich absehbar nach einem neuen Produkt umzuschauen.
Da Aperture schon in den Monaten davor gefühlt wie das nichtgewollte Kind behandelt wurde, versprach der Trennungsschmerz nicht allzu groß zu werden … bis ich die “Mitanbieter” kennenlernte. Viele von denen fielen durch den bloßen Mangel an Funktionalitäten raus, die für mich entscheidend waren:

    umfangreiche Bilderverwaltung
    Vielzahl an Plugins
    große Community, bei der man mal um Hilfe bitten kann
    Mac-Version

Am Ende blieb eigentlich nur Lightroom und wie es bei mir leider öfter so ist, habe ich mir dann auch gleich das Abo für ein Jahr geholt, war gerade im Angebot und ich habe nicht weiter drüber nachgedacht. Knappe 120€ für (aktuell) nichts.
Ich habe zwar in den Monaten danach ein bisschen getestet und war hocherfreut, dass es irgendwann eine iPad-Version gab, aber zu ernsthafterem ist es nicht gekommen, was aber auch daran lag, dass der “Migrationspfad” eher unkomfortabel war. Dies hatte sich mit einer späteren Version dann verändert; es gab einen Migrationsassistenten, der die Aperture-Bibliotek in eine LR-Bibliothek überführen sollte. Klar gab es Einschränkungen aber die wichtigen Sachen (Schlagwörter und Struktur) sollten mitgeführt werden … sollten.

Ich werde diesen Blogeintrag in den nächsten Wochen stetig ausbauen, er soll meine Erfahrungen mit dem Migrationsplugin und LR im Allgemeinen widerspiegeln.

Intelligente Alben:

Ja, es wird auf der Adobeseite erwähnt, aber wenn man es dann schwarz auf weiß feststellen muss, dann ist das ärgerlich … was? Naja die Intelligenten Alben aus Aperture werden nicht migriert. Klar ist die Logik auf beiden Seiten schon sehr unterschiedlich, aber ich hätte mir eine Lösung gewünscht, schließlich arbeit ich extremviel mit dieser Art von Alben.

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