Kuchen und Apple machen satt

Wer mich bei Facebook verfolgt, weiß: Kuchen sind eine kleine Leidenschaft von mir. Jedes zweite Bild zeigt einen Kuchen, den ich im nächsten Moment vernichte.

Eine weitere Leidenschaft ist angebissenes Obst … genauer gesagt angebissene Äpfel aus Cupertino. Applegeräte haben unseren gesamten Haushalt durchzogen und haben bei mir dazu geführt, faul zu werden. Für jede Anforderungen gibt es ja was von Apple … aber das zu nicht unerheblichen Preisen.

Und was haben die beiden letzten Absätze mit dem Raspberry Pi zu tun? Naja, der erste dürfte sich von selbst erklären, und der zweite im weiteren Verlauf.

Angefangen hat das Ganze mit der Idee, meine Musik auf dem iMac (iTunes) auf die Anlage zu streamen. Ich hatte mal eine Airport Express, mit der dies ging. Diese beherrschte aber nicht das schnellere Netzwerk (N und höher) und so verkaufte ich diese. Ich habe dann die Idee gehabt, meinen iMac und die Anlage über ein Audiokabel zu verbinden. Unsexy und völlig unpraktsch, da jetzt alle Töne über die Anlage laufen. Eine weitere Apple TV oder eine neue Airport Express wollte ich mir nicht zulegen.

Das Thema Raspberry Pi hatte ich in den letzten Monate immer am Rande verfolgt und als ich nun im Netz nach “Airplay” suchte, tauchte dieser Scheckkartengroße Computer immer wieder auf. Bei meinen Recherchen fand ich zudem heraaus, dass ich noch viele andere Anforderungen mit diesem Gerät abdecken könnte (Airprint, mein Spieltrieb, etc).

Ende letzter Woche habe ich mir so ein Gerät jetzt gekauft. Preis ist überschaubar; knapp über 40€. Dazu noch ein Netzteil, HDMI-Kabel, SD-Karte und eine Gerätehülle. Unterm Strich deutlich unter 100€.

Am Samstag habe ich dann meine ersten Versuche gestartet. Schnell war ein raspbmc installiert. Wer das XMBC-Projekt kennt, wird mit raspbmc schnell was anfangen können. Es handelt sich hierbei um eine Mediacenter-Plattform, die Multimedia-Inhalte auf Ausgabegeräte streamen kann. Für meinen Geschmack ging das zu schnell 🙂 Außerdem hatte ich noch weitere Anforderungen (Airprint, Spieltrieb), die hier nicht umgesetzt werden konnten.

Ich entschied mich also für den harten Weg 😉 und installierte raspbian. Es handelt sich hierbei um freies Betriebssystem auf Debian-Basis … also feinstes Linux. Aber auch diese Installation ging sehr schnell. Auf der RaspberryPi-Seite findet man ein Image, das man auf die SD-Karte zieht, in den Pi steckt und startet. Der Rest erklärt sich von selbst.

Was habe ich in den letzten drei Stunden jetzt schon geschafft?

AirPlay

Airprint (vielen Dank an meine Regierung, die in stoischer Ruhe meine Rufe von oben “KANNST DU MAL AUF DEINEM IPAD WAS AUSDRUCKEN????” ertrug)

VNC

Klar, nichts davon habe ich selbst gecodet; bei allem war Google mein Freund. Aber die Menge an Informationen und die Einfachheit war beeindruckend.

Und auch klar: Auch ier gibt es Haken, die man überwinden muss. Geduld und Leidenschaft am Bestaeln ist auch hier gefordert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.