Ein Sack Reis in China hat mehr Auswirkung, aber …

… ich würde mich freuen, wenn Barack Obama nächste Woche wiedergewählt wird. Er hat vor vier Jahren einen Staat übernommen, der innerhalb von acht Jahren unter Bush von einem Staat mit einen ausgeglichenen Haushalt in einen ruinösen verwandelt wurde. In acht Jahren hat eine Familie und seine Steigbügelhalter es geschafft, die Welt in einen permanenten Kriegszustand und Angst zu führen.
Klar wurden die fast gottgleichen Erwartungen an Obama nicht vollständig erfüllt, aber wer hätte das schon geschafft. Ich glaub, wir Deutschen können uns gar nicht mehr vorstellen, wie wichtig eine Krankenversicherung ist. Wir sehen diese als selbstverständlich an, schimpfen über sie, aber nehmen es klaglos an, wenn wir für mehrere tausend EURO behandelt werden müssen, ohne was zu zahlen. In den USA wäre man (wirtschaftlich) tot.

Auch bin ich überzeugt, dass Obama wirklich an eine Sache glaubt. Das mag naiv sein, aber es ist meine Überzeugung. Klar muss man ein absoluter Machtmensch sein, um in den USA so weit nach oben zu kommen, aber sich für die Rechte von Menschen einzusetzen, die nicht gerade jeden Tag in Malibu surfen gehen, ist in dem Weltbild vieler Amerikaner nicht existent. Sie gelten (siehe auch die mittlerweile verdrängten Aussagen von Romney) als Versager und Schnorrer.

Sieht man das nüchtern, kann es uns aber fast schon egal sein. Ich kann keine negativen oder positiven Auswirkungen durch die Wahl von Obama in den letzten vier Jahren für mein Leben festmachen.

Es ist wahrscheinlich die Hoffnung auf eine gerechtere und liberale Politik … von links braucht man dadrüben ja nicht zu reden.

  2 comments for “Ein Sack Reis in China hat mehr Auswirkung, aber …

  1. Joachim Riedel
    2. November 2012 at 08:27

    Ein Wort zur Auswirkung auf uns. Durch die evt. Wiederwahl von B.O. wird der verabscheuungswürdedige Einfluß des Großkapitales
    zwar nicht verhindert aber zumindest etwas abgebremst. Und da bislang alles aus den Staaten zu uns rüberschwappt, gehen auch wir diesen Zeiten entgegen.Ich liebe die USA als großartige Natur und die Menschen sind wie wir, aber die Politik ist unglaublich.Wir müssen aufpassen. Venceremos!

  2. 2. November 2012 at 11:57

    Viva la revolucion!

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